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Im Windpark Oerzen kann der Turmbau beginnen

Alle Komponenten für den Betonturm wurden angeliefert. Als nächster Schritt werden mittels speziell entwickelter Montagevorrichtungen auf der Baustelle die Halbschalen zu ganzen Ringen zusammengefügt und in den vertikalen Kontaktfugen geschlossen. Ist der unterste Betonring eingemessen, werden die weiteren Segmente Stück für Stück mit einem Kran zum ganzen Turm zusammengesetzt. So ensteht der Betonturm aus unverbundenen, aufeinandergesetzten Fertigteilringen mit trockener Fuge. Das heißt, ohne Fugenvermörtelung bzw. -verklebung oder einer sonstigen Ausgleichsschicht. Der Betonturm hat eine Höhe von rund 80 Metern.

 

Um die einzelnen Turmteile mit dem Fundament zu verbinden, wird eine Spannbewehrung vertikal entlang der Innenwandung des Turms eingebracht. Dafür werden sogenannte Spannglieder von der oberen Öffnung des Turms in den Fundamentkeller eingeführt und verspannt. Innerhalb dieser Spannglieder befinden sich jeweils 16 Spannstahllitzen. Insgesamt werden in jeden Turm 20 Spannglieder eingelassen. Die Verspannung gewährleistet, dass die Kräfte, die auf die Windenergieanlage einwirken, aufgenommen und über das Fundament abgeleitet werden.

 

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Alle Komponenten liegen für die Errichtung des Betonturms bereit.

Die unterste Halbschale allein wiegt rund 40 Tonnen.